Fehlendes Personal: Immer mehr Wirte klagen!

10. Dezember 2018
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Gastronom Hartmut Leutloff, Inhaber von Miersdorfs kulinarischem Aushängeschild „Leutloffs am See“, trägt Sorgenfalten auf der Stirn: „Wir haben verpasst, den gesamten Berufszweig attraktiver zu machen. Das rächt sich. Wir haben riesige Probleme, motiviertes Personal zu finden. Und bei Gaststätten, die auch noch vom Saisonbetrieb leben und schlecht angebunden sind, kommt dann Vieles zusammen.“

So wie ihm geht es vielen Gastwirten. Kaum Fachkräfte, Mindestlohn, einige Gastronomen müssen sogar aufgeben.

Von links: Sven Herzberger, Jana Schimke und Hartmut Leutloff.

Von links: Sven Herzberger, Jana Schimke und Hartmut Leutloff.

Die CDU – Bundestagsabgeordnete Jana Schimke diskutierte unlängst mit Hartmut Leutloff über die Sorgen in der Branche. Politik könne den Fachkräftemangel nicht per Gesetz abschaffen. Sie kann Betriebe durch die Entlastung bei Steuern, Abgaben und Bürokratie helfen, sich besser auf die Personalarbeit zu konzentrieren, unterstrich die Politikerin.

„Deshalb haben wir nicht nur den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte gesenkt, sondern wollen auch den Solidaritätszuschlag abschaffen. Wir müssen Betrieben und Arbeitnehmern mehr Flexibilität bei der wöchentlichen Arbeitszeitgestaltung einräumen, sodass künftig nicht mehr die tägliche, sondern nur noch die wöchentliche Höchstarbeitszeit zu beachten ist.“, so Schimke.

Zeuthens Bürgermeister Sven Herzberger sieht zudem die Gastronomie im urbanen Umland von Berlin in einer Konkurrenzsituation zur Bundeshauptstadt. „Deshalb müssen wir etwas bieten, was es dort nicht gibt.“, konstatiert Herzberger. Er will die touristische Attraktivität der Gemeinde Zeuthen in den kommenden Jahren deutlich steigern. Damit es dann in Wirtshäusern nicht nur kalte Küche gibt, ist neben der Kreativität der Gastronomen auch das Handeln der Politik nötig.

13 Responses to Fehlendes Personal: Immer mehr Wirte klagen!

  1. Besorgte Mutti
    12. Dezember 2018 at 17:51

    Im Wiesenhof kaufen ja die meisten nicht deutschen Köche. Die deutschen gehen dann das bilige Zeug teuer essen.

  2. Arno Nühm
    11. Dezember 2018 at 18:59

    @Frau Müller: JAAAAAAAAAAAAA!!!!
    Wenn Bolle o.ä. hier wieder ne Gastlichkeit aufmachen würde, wäre es toll :)

  3. Rosi
    11. Dezember 2018 at 18:32

    Wildgans nix verstanden!Wiesenhof ist mir fremd und hier wird nun mal selber gekocht. Discounterdreck kommt mir nicht ins Haus! Eier und Co hab ich selber. Vieleicht merkste ja bald was läuft?

  4. Frau Müller
    11. Dezember 2018 at 17:39

    Würdet ihr alle (min. 1x im Monat)ins Restaurant am Rathaus gehen wenn es da eine gut bürgerliche deutsche Küche geben würde?

    Leutloff ist schon was anderes. Ich war bisher sehr zurfrieden dort mit der Küche. Kostet etwas mehr, geht aber in Anbetracht der Qualität in Ordnung.

  5. Anwohnerin
    11. Dezember 2018 at 16:57

    Nicht nur die Politik auch die raffgier

  6. Andi
    11. Dezember 2018 at 14:56

    Das habt ihr nun davon… „GEIZ IS GEIL…
    endlich recht sich das. Nicht nur in der deutschen Küche ist das so auch ganz massiv im Handwerk. Und daran ist auch ganz massiv die Politik dran schuld.

  7. Arno Nühm
    11. Dezember 2018 at 14:51

    @wildgans: was ist denn mit dir nicht in Ordnung?? Deutsche und nicht teutsche :(
    Natürlich bin ich dahin gegangen und Deutsche Bäcker gibt es ja sehr wohl noch!!!! Es kann aber nicht angehen, das an jeder Ecke ein ‚Grieche‘ ist :( :(

  8. wildgans
    11. Dezember 2018 at 13:20

    @Arno @Rosi @Willy
    Warum es keine teutschen Restaurants mehr gibt? Na weil ihr da nicht hingegangen seid.
    Kann euch auch sagen warum es kaum noch teutsche Bäcker gibt. Weil die Teutschen alle schön beim Discounter die Brötchen holen. Und teutsche Bauern? Achja, wenn man immer so schön billig Wiesenhof-Mist kauft…
    Erstmal an die eigene Nase fassen.

  9. Rosi
    11. Dezember 2018 at 08:41

    Das wird bald kein Problem mehr sein,dann haben wir ganz andere Probleme.

  10. Willy Stich
    11. Dezember 2018 at 08:20

    Arno Nühm. Hast Recht. Eine gemütliche deutsche Kneipe mit deutschen Preisen.Da würden auch deutesche arbeiten und hin gehen.Wo sind wir eigentlich??????

  11. Arno Nühm
    10. Dezember 2018 at 12:56

    @Anwohnerin: ja, Recht haste…
    Gibt ja kaum noch deutsche Restaurants; fast alles in ausländischer Hand :(
    Schade eigentlich…
    In S’dorf gibt es ja nur ‚Abseits‘ als Kneipe und da will man ja auch nicht sitzen.. :(

  12. Frank Knuffke
    10. Dezember 2018 at 11:14

    Die ganzen Gesetze und Verordnungen,die nicht nur den Wirten das Leben schwer machen,haben ja grade die CDU eingeführt!(z.B.die Kassenverordnung),oder wer hat sonst die letzten Jahre regiert?.Mit 0-Komma Erleichterungen ist da gar nix mehr zu machen….diese weltfremden Politikerflöten,die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben und absolut NULL Ahnung von der Realität haben müssen weg….alle samt und zwar schnell…sonst dreht sich hier bald kein Rad mehr!

  13. Anwohnerin
    10. Dezember 2018 at 09:57

    Dann fragt mal nach was für Häuser diese Gastwirte haben, welche Autos sie fahren und und…
    Nicht nur ausbeuten auch etwas abgeben heisst die Devise. Dann wäre auch Fachpersonal in diesem Beteich vorhanden.

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