Die Linke: Schlechte Verlierer – Tauche jammert über den Volkswillen

28. Mai 2019
Von
 Winnifred Tauche (Foto:mwBild)

Winnifred Tauche (Foto:mwBild)

Schulzendorfs Linke haben das schlechteste Wahlergebnis der letzten Jahre eingefahren. Sie verloren drei Sitze im Gemeinderat. Winnifred Tauche hat sich nur einen Tag nach dem Wahl Debakel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) nicht nur als schlechte Verliererin, sondern auch als fragwürdige Demokratin geoutet.

Sie äußert sich zum Wahlerfolg der AfD. Deren drei gewählte Kandidaten hatten 2.069 Stimmen erhalten, Tauche, Mollenschott und Dr. Burmeister dagegen nur 1.958.

Tauche wird in der MAZ so zitiert: „Dabei handelt es sich um Bürger, die sich bisher nicht in die Gemeinde eingebracht haben. Es macht mich nicht glücklich, dass sie gewählt wurden.“

Dürfen denn die Schulzendorfer nur Bürger wählen, die sich zuvor in der Gemeinde eingebracht haben?

Statt zu jammern, sollte Winnifred Tauche besser eine Antwort auf die Frage geben, warum die 2.069 AfD – Wähler nicht für Die Linke votiert haben.

12 Responses to Die Linke: Schlechte Verlierer – Tauche jammert über den Volkswillen

  1. Laermgegner
    31. Mai 2019 at 09:27

    @ Jonas Reif – Mir ist ein Fehler unterlaufen, in meinem Text 8:26 vom 30.5.2019 muß es richtig heißen : Im Gegenteil, der bodenständige Bürger steht als Melkkuh unbegrenzt zur Verfügung, die Politik handelt wie die Deutsche Telekom – Rabatte gibt es nur für Neukunden und Großkonzerne“
    Außerdem sind die Grünen keine Demokraten – Frau Anje Kapak ( Grüne Berlin ) hat bei den Verhandlungen zur Regierungsbildung in Berlin, die Anwohner des BER als Verhandlungsmasse benutzt. Weitere Dinge zur Machtergreifung der Grünen sind in Brandenburg sind zu erwarten.

    Hier noch ein Beispiel von der guten Politik – jetzt auch gestützt von den GRünen : In Amsterdam und Wien werden die Anwohner von Flughäfen noch geachtet- https://www.bbbtv.de/fluglaermschutz-im-praxistest-bbbtv-29-05-2019/

  2. Laermgegner
    30. Mai 2019 at 08:26

    @Jonas Reif Die guten sogenannten Demokraten haben uns die AFD nun eingebrockt ( die zum Teil eh nur aus gefrusteten Genossen anderer Parteinen bestehen) , weil sie mit ihren demokratischen Mitteln und Ihrem Kasetndenken nicht in der Lage waren, auf Sorgen der Bürger einzugehen. – Ihre eingesetzen Mittel haben Sie ja schon beschrieben – Im Gegenteil, der bodenständige Bürger steht als Melkkuh unbegrenzt zur Verfügung, die Politik handelt wie die Deutsche Telekom – Rabatte gibt es nur für Neukunden.

    Bei der Wahl hat Sachverstand nicht stattgefunden, auch dem selbsternannten Demokraten sei Dank. Somit wird es eine Gemeindepolitik gegeben, die in Stille ( AFD sagt nichts ) oder Laut- nicht für die Menschen keine Entscheidungen bringen wird. Die Befrüchtungen einer Weimarer Republik lassen sich nicht von der Hand weisen, aber da haben die sogenannten Demokraten ja schon ihre Erfahrung.

  3. Laermgegner
    30. Mai 2019 at 07:51

    @ Jonas Reif Ach ja die Demokraten, die eben nicht über den Tellerrand schauen und nur das für gut finden, was ihre Genossen sagen. Alles andere ist Gülle !
    Eine sogenannte Mehrheit ( eine Hand voll Genossen, wenn nicht sogar nur 3 ) haben beschlossen, dass ein Flughafen in ein Wohngebiet gebaut wird. Dafür wurden selbst Gesetze gebeugt und sogar die Bauordnung von Demokraten gegändert, damit Anwohner durch Fluglärm krank werden oder besser gleich sterben. ( Prof. Greiser etwas 180 pro Jahr nur am BER ) Da hat die sogenannte Mehrheit über die Minderheit entschieden und als Demokrat, muß man sich ja an Mehrheitsentscheidungen halten. Selbst die ausgeurteilten hohen Entscheidungen, wo hohe Richter mit ihrem Parteibuch die Anwohner wegen ihrer Lach -Proteste bei der Verhandlung beim Musikantenstadel öffentlichen erklärten anzumelden, haben ja auch demokratische – in Mehrheit – entschieden, dass Menschenverachtung und Willkür in dieser Gesellschaft hoffähig ist.

    In diesem Prozeß – in dem die Grünen kein ungeschriebenes Blatt sind – Cramer – irgendwo müssen sie ja fliegen. Raschke – es gibt keine Schnittmenge mit Ihnen ( Betroffene ) – Vogel- es wird soviel Geld zur Verfügung gestellt, dass der BER fertig gebaut wird – Zeuthen grün – Fluglinien Gerade aus ! Keine Flugstrecken unter 800 Km -( seit Jahren nie wieder gehört ! ) kann man bei VErschiebebahnhof nur erkennen, dass Grün da gewählt wurde, wo die SPD verloren hat. Wo es keine SPD mehr gibt, gibs für die Grünen nichts zu holen.

    Ergo – Auch wenn Ihre Bemühungen Respekt sollen, sind Sie doch unehrlich, weil Sie als Stadtplaner – auch von Ihrer Arbeit genau wissen, dass es keine gelebte sogenannte Demokratie gibt, weil Kasten das sagen haben.

  4. B.Hartenstein
    29. Mai 2019 at 16:18

    Als „Ureinwohnerin“ Schulzendorfs freue ich mich über diesen Ausgang der Wahl. Warum ? Endlich wird unser „Dorfparlament“ in Sachen Politik und Demokratie mehr gefordert werden als bisher.
    Und endlich ist das Monopol der Linken gebrochen und lässt neue Denkweisen zu.
    Die Linken, vormals PDS, haben es seit 1989 nicht verstanden, dass sich eine neue Zeitenwende aufgetan hat und dass es jetzt Demokratie heißt und dass es ein Grundgesetz gibt, dass den Menschen individuelle Rechte gibt, die nicht von Parteidoktrin vorgegeben werden. Und, dass man als komm. Volksvertreter nicht auf dieser Basis einfach so weiter machen kann. Es sollte ein Lernprozess für sie sein, vielleicht begreifen sie es irgendwann.
    Die AfD ist genauso extrem und will auch die Demokratie nur in ihrem Sinne verstehen. Wenn sie sich auf das besinnen, was sie bisher als ihr politisches Tun verstehen, müssen sie warten, bis sich wieder Verhältnisse wie in der Weimarer Republik – davor bewahre uns wer auch immer – auftun. Bis dahin können sie sich ja gern mit demokratischen Sachthemen versuchen – ich bin gespannt.
    SPD und CDU …. nein, es tut mir weh, in vergangene Ären zu sehen….
    Liebes Bürgerbündnis, warum seid ihr so lieb ? Ihr habt den großen Vorteil, euch keiner Parteidisziplin unter zu ordnen. Also lasst das lieb sein und werdet zum Kämpfer für uns Bürger.
    Ja, und da sind noch die Grünen….. Sicher, Umweltschutz, Klima ist eine wichtige Sache. Aber dürfen wir ganz normalen Menschen, die nicht Tag und Nacht an den Klimaschutz denken, auch noch ein ganz normales Leben führen, ohne dass uns Verbote erdrücken werden ? Ich vermisse bei den Grünen den Bezug zu praktikablen Möglichkeiten zum Klimaschutz. Immer sind es nur spektakuläre Hirngespinste, die am Ende an der Machbarkeit scheitern oder durch Verbote durchgepeitscht werden sollen und am Ende doch scheitern.
    PKW´s werden verpönt, aber über die tausenden von LKW´s, die täglich durch Deutschland fahren, kein Wort. Es gibt bessere Möglichkeiten !!!! Warum die Zustimmung zu Kriegseinsätzen ? Wird dadurch das Klima besser ?
    Nitrate im Boden ! Warum nicht der industr. Landwirtschaft den Krieg erklären und die ökolog. Landwirtschaft massiv unterstützen ? Bisher habe ich von den Grünen viele Absichtserklärungen gehört, allerdings wenig wurde tatsächlich realisiert. Außer in Berlin die sinnlosesten Dinge, die ich bisher je erlebt habe: 30ziger Zonen, Rad-/Fußgänger-Wege, evtl. Abriss von ganzen Stadtautobahnabschnitten…..
    Egal….. ich wünsche allen neuen Abgeordneten einen guten Start und hoffe, sie vergesse NIE, dass sie hauptsächlich den Wählern Schulzendorfs gegenüber verpflichtet sind und weniger den Parteiinteressen.

  5. Marcus D.
    29. Mai 2019 at 14:00

    Niemand wird sich an der Wahl beteiligt haben, um Frau Tauche glücklich zu machen. Hier liegt wohl ein verschobenes Bild von demokratischen Wahlen nach westlichem Vorbild vor.

    @Jonas Reif
    Ihr Demokratie Verständnis hat meinen vollen Respekt. Leider scheint es heute eine Seltenheit zu sein. Dabei sehe ich es als unerlässliche Grundvoraussetzung demokratisch zu denken und zu handeln, um trotz unterschiedlichster Meinungen miteinander zielführend arbeiten zu können.

  6. Peter Schulze
    29. Mai 2019 at 10:20

    Man sollte demokratische Entscheidungen und die Menschen dahinter, natürlich nicht verurteilen. Trotzdem sind wir hier immernoch in Berlin/Brandenburg, wo ein offenes Wort auch gern gespickt mit einer Beleidigung zum guten Ton gehören. Wer da gleich Pipi in den Augen hat, soll halt nicht AFD wählen. Man sollte es doch lieber grundehrlich halten, besonders wenn man eine reflektierte Meinung hat und nicht nur im O-Ton der Medien mit jault. Das sind die Allerschlimmsten… Und wenn jemand für meine Begriffe seltsame Entscheidungen trifft, dann wird er mehr oder weniger deutlich von mir erfahren wie ich dazu stehe. Das ist jedermanns gutes Recht und gehört zur politischen Debatte. Nicht erst seit der AFD.

  7. Jonas Reif
    29. Mai 2019 at 06:33

    @schulzendorfer: Sie haben doppelt recht: Ich habe bewusst das Wort „kann“ gewählt, weil es bestimmt noch andere Gründe gibt, die man als „Insider“ (Schulzendorfer) kennt. Als Außenstehender, der gerne auch mal über den Tellerrand schaut, ist aber der von mir geschilderte Eindruck entstanden. Ich bin auch nicht über das Ergebnis der Afd erfreut, aber als Demokrat muss man das akzeptieren. Wähler gewinnt man auch nicht (zurück), in dem man Plakate abreißt, AfDler oder ihre Anhänger in sozialen Medien beschimpft oder die Partei in der Gemeindevertretung ausgrenzt, sondern in dem man selbst eine gute Politik macht.

  8. Unfassbar
    28. Mai 2019 at 16:09

    Na, ich bin gespannt, was die Afd denn abliefern möchte… Den Besten Eindruck konnten sie bisher nicht hinterlassen. Aber man sieht ja am Beispiel von Trump und dem Brexit, dass das nicht zählt.

  9. Schulzendorfer
    28. Mai 2019 at 15:11

    Herr Reif, Sie haben richtig erkannt, dass man das Wahlergebnis so interpretieren KANN. Muss man aber nicht. Man kann es aber auch so interpretieren, dass sich die meisten Schulzendorfer nicht wirklich für Politik interessieren und sich der bundesweiten Protestwahl angeschlossen haben, ohne wirkliche Inhalte zu hinterfragen. Denn die habe ich bisher von der AfD weder gelesen noch gehört.
    Um sich allerdings ein wahrhaftiges Bild und Urteil (!) ‚von den Kämpfen zwischen Verwaltung und Vertretung‘ zu erlauben, könnte man sich genauer informieren oder die Sitzungen besuchen. Wie gesagt, kann man, müssen Sie aber nicht.

  10. Olli
    28. Mai 2019 at 14:02

    Die Linken haben aus 40 Jahren SED nichts gelernt. Frau Tauche sollte sich mal den Kommentar von Herrn Reif durchlesen, aber bitte 5 mal, damit der Inhalt auch begriffen wird. Das sind die richtigen Antworten. Danke Herr Reif

  11. Neumann
    28. Mai 2019 at 10:39

    Wurde nicht unlängst eine Planung für einen Erweiterungsbau der Grundschule auf dem Gelände der jetzigen Schule beschlossen? Mir ist so als wenn mir dies erzählt wurde…

    Sinnvoll wäre es mal drüber nachzudenken was man den Kindern bietet, die auf die weiterführende Schule müssen… Ich denke da wird es demnächst auch problematisch mit 200 neuen Häusern…

  12. Jonas Reif
    28. Mai 2019 at 07:20

    Die Bürger haben der AfD 2069 (Schulzendorf) bzw. 2092 (Zeuthen) Stimmen gegeben, weil sie von ihnen eine bessere Kommunalpolitik erwarten – diese müssen die AfD-Vertreter nun liefern (gleiches gilt im übrigen auch für uns Grüne, die aufgrund ihrer zusätzlichen Mandate nun mehr Verantwortung tragen müssen). Es wäre auch der größte Fehler, jetzt die gewählten AfD-Vertreter auszugrenzen. Man kann das Schulzendorfer Wahlergebnis so interpretieren, dass die Bürger die Kämpfe zwischen Verwaltung und Vertretung satt sind – denn letztlich bringt es niemand nicht weiter. Berechtigte Kritik ist auch weiter notwendig, aber man muss in der Lage bleiben, Probleme und Aufgaben zeitnah „wegzuarbeiten“. Das trifft im Besonderen auf die interkommunalen Projekte zu. Es wäre schön, wenn sich die Schulzendorfer Kommunalpolitiker zeitnah über eine gemeinsame Grundschule mit Zeuthen und Eichwalde im Zeuthener Winkel verständigen könnten. Zumindest in meinen Augen können weder „Riesengrundschulen“ noch eine zweite Grundschule, die eine Gemeinde alleine errichtet/betreibt, eine Lösung im Sinne unserer Kinder bzw. finanzierbar sein.

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