Bürgermeister Mücke will Eichenkunstwerk abreißen lassen

19. September 2018
Von

Die Elementesäule, die am Selchower Flutgraben an der Einmündung An der Aue/ Rosa – Luxemburg – Straße 2010 vom bekannten Künstler Peter Hecht geschaffen wurde, soll nach dem Willen von Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) abgerissen werden. Das erklärte er im jüngsten Hauptausschuss.

Der Grund: Nach Einschätzung des Rathauses weist das Kunstwerk angeblich nicht mehr die nötige Standsicherheit auf. Konkrete Fakten für diese Beurteilung nannte Mücke nicht. Ein Sachverständiger wurde wegen zu hoher Kosten nicht zu Rate gezogen. Im Bereich des Betonsockels sind Schäden am Holz sichtbar.

Abgeordnete bezweifeln, dass eine Reparatur am Fuß des Kunstwerks unmöglich sein soll. Sie rieten Bürgermeister Mücke zu einer Vorortbegehung mit dem Künstler, um eine Sanierung zu prüfen.

Die Skulptur zeigt zu den vier Elementen die Tiere, Wasser – Wels, Erde – Fischotter, Luft – Rohrdommel. Weil es für Feuer kein lebendes Tier gibt, hat der Künstler den fünf Meter langen Eichenstamm geflammt.

Die Elementesäule von Künstler Peter Hecht (Foto: mwBild)

Die Elementesäule von Künstler Peter Hecht (Foto: mwBild)

 

6 Responses to Bürgermeister Mücke will Eichenkunstwerk abreißen lassen

  1. Petra Prochaska
    23. September 2018 at 10:42

    Habe mir das Denkmal angeschaut
    Für Statik und Aufstellung war damals die Firma STRABAG verantwortlich.
    Vielleicht fragt man da mal nach ohne irgendwelche Kosten zu verursachen.
    Und wenn es denn unbedingt erhalten werden soll haben die auch eine Idee wie dies realisiert werden kann.

  2. Anwohnerin
    20. September 2018 at 17:23

    Wer hat eigentlich diesen eichrnstamm so fachmännisch aufgestellt? Holz direkt in Beton?
    Dem schulzendorfer sei übrigens Dank für die Aufklärung- was der Künstler uns sagen wollte.
    Für mich war es immer ein Mahnmal für die vielen toten und vernichteten Bäume durch Feuer, Überflutungen, Sturm und neuerdings durch Axt und Säge !

  3. Geborene Schulzendorferin
    19. September 2018 at 21:32

    Da stimme ich Anwohnerin und ausnahmsweise Hr. Mücke zu. Die Umgebung sieht wirklich nicht mehr ansehnlich aus. Das Der teure Naturpfad verwahrlost. Das interessiert doch auch niemanden. Vielleicht sollte sich die Verwaltung und Gemeindevertretung wichtigere Dingen witmen. Ich denke wir haben genug Baustellen in Schulzendorf.

  4. Anwohnerin
    19. September 2018 at 18:29

    Schön wäre es, wenn das Umfeld, nämlich der ehemalige volkspark gepflegt werden würde und sich einem Standort für ein „Kunstwerk“ würdig erweisen würde.

  5. Ulf
    Ulf
    19. September 2018 at 16:12

    Als allerletztes würde ich mich auf die Beurteilungen der Fachleute des Bauamtes verlassen. Welche Qualität die haben, wurde in den letzten Monaten mehrfach unter Beweis gestellt (vermüllte Erde in der Kita, falsch gesetzter Zaun, Hortanbau usw usw.)Ich habe mir das angeschaut. Nun bin ich kein Statiker, aber dass diese Säule nicht mehr standsicher ist, halte ich für ein Gerücht. Ohne Zweifel muss etwas gemacht werden.Aber definitiv kein Abriß.

  6. Helma Franke-Trachler
    19. September 2018 at 11:57

    Ich finde diese Skulptur sehr schön, sie paßt in die Gegend.
    Es wäre sehr schade, wenn sie man sie entfernen würde.
    Ich bin überzeugt davon, daß es eine Möglichkeit gibt, die Standfestigkeit zu sichern.
    Bitte, lassen Sie diese Skulptur stehen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Anzeige

ANZEIGE