BITTER! – So wenige Abgeordnete kamen zum Neujahrsempfang

6. Januar 2018
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Schlappe für Bürgermeister Mücke bereits zum Jahresauftakt: Von 18 Abgeordneten nahmen heute gerade einmal sieben seine Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang an. Wie Der Schulzendorfer in Erfahrung brachte, blieben Gemeindevertreter aus Protest, unter anderem gegen seinen Führungsstil, zu Hause.

Das Interesse am Neujahrsempfang war nicht überwältigend. (Foto:mwBild)

Das Interesse am Neujahrsempfang war nicht überwältigend. (Foto:mwBild)

Vertreter der Schulzendorfer Feuerwehr nahmen nicht teil. Auch die Zahl der anwesenden engagierten Bürger fiel im Vergleich zu Vorjahresempfängen deutlich geringer aus. Warnsignale, die Bürgermeister Mücke hoffentlich registriert hat.

Der Empfang fand gemeinsam mit den Nachbarkommunen Eichwalde und Zeuthen, Vertretern von Vereinen und Partnergemeinden, der Wirtschaft sowie der Lokalpolitik in der Eichwalder Radelandhalle statt.

Inzwischen deutet sich die Abkehr vom gemeinsamen Neujahrsempfang an, der erstmals 2015 auf klammheimliche Initiative der Bürgermeister Mücke, Burgschweiger und Speer stattfand. Dies stieß damals auf Kritik vieler politischer Kräfte. In wenigen Stunden sind die Amtszeiten von Burgschweiger und Speer abgelaufen, mit ihnen offenbar auch die Uhren des Massen Neujahrsempfangs.

 

 

6 Responses to BITTER! – So wenige Abgeordnete kamen zum Neujahrsempfang

  1. Zeuthener
    7. Januar 2018 at 15:42

    Der gemeinsame Neujahrsempfang sollte eine Art Zusammenschluss symbolisieren, den es in der Realität gar nicht gibt. Zusammenarbeit von ZEWS ja, aber unter Beibehaltung der Identitäten, lautet meine Devise. Ob ein solcher Empfang Sinn macht, ich bin mir da nicht sicher, wohl eher nicht.

  2. Karo
    7. Januar 2018 at 15:04

    So eine Veranstaltung ist schon nicht schlecht. Teuer ist sie sicher auch nicht. Man könnte sich bedanken für gemeinsam gelöste Aufgaben (konkret) nicht „blabla“, ohne eigene Beweihräucherung. Konkrete Ziele für das neue Jahr und die Zukunft formulieren. Geladene Gäste – Gemeindevertreter, Gewerbetreibende oder Vereine könnten zu Wort kommen. Kurz und knapp, nicht eine Rede eines Bürgers, die nur mit der Sachlage vertraute verstanden haben und an dieser Stelle völlig sinnlos war. Das Mosaik hätte auch bei der persönlichen Verabschiedung von Herrn Bgm. Speer übergeben werden können. Doch dann wäre das Publikum nicht so zahlreich gewesen für den Redner.

  3. Frau Müller
    7. Januar 2018 at 08:27

    Kein Geld kann man so nicht sagen…..

    Auf der Seite der Gemeinde ist zu lesen:
    „Der bestand der Zahlungsmittel am 29.11.2017 liegt bei 9.923.956,97 €.“
    (Das ist kopiert „bestand“ ist da wirklich klein geschrieben :) )

    Wer kann mir erklären, warum die Horterzieherinnen nach Malpapier und Buntstiften betteln müssen, wenn auf dem Sparbuch gut 10 Millionen Euro sind????????????????????????????????????????????

  4. Janni
    6. Januar 2018 at 22:57

    Ein nach Schema F heruntergeleierter Empfang.Reden zum Einschlafen und wenig Fußvolk.Aber jede Menge Funktionäre. Welchen Zweck soll die teure Veranstaltung erfüllen? Ich glaube, das Geld wäre bei unseren Kinder oder Rentnern oder Ehrenamtlichen besser angelegt.Eine Gemeinde muss kein Neujahrsempfang veranstalten. Alle haben kein Geld,machen aber einen auf Graf Koks.

  5. karo
    6. Januar 2018 at 20:14

    man hielt es nicht einmal für nötig den Landrat aus Kargowa oder Frau Tina Fischer zu begrüßen, Es war eine peinliche Veranstaltung. Herr Speer danke, dass wenigstens Sie die vielen ehrenamtlichen Helfer in der Gemeinde mit warmen Worten bedacht haben, der Rest hatte es nicht nötig.

  6. Bürger Zweiter Klasse
    6. Januar 2018 at 20:14

    Einsatz zeigen brauchen die Damen und Herren nicht, Hauptsache die Kohle ist am 1. auf dem Konto.
    Desinteresse, Unvermögen und Schlamperei. Diese „Regierung“ wird sich jeder merken müssen

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