AMAZON lässt sich in Kiekebusch nieder

11. Januar 2019
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Als selbstständige Gemeinde hat Kiekebusch 1994 einen Bebauungsplan für eine gewerbliche Ansiedlung aufgestellt. Als der abgelehnt wurde, zog die Kommune vor Gericht. Ergebnis der Auseinandersetzung: Der Bebauungsplan wurde genehmigt.

2015 hat ein Investor die besagte Gewerbefläche erworben. Als Ausgleichsmaßnahme zahlte er 650.000 Euro und erklärte sich bereit, die Kosten für den Bau einer Umgehungsstraße von Waltersdorf zu übernehmen.

Die Erdarbeiten im Gewerbegebiet Kiekebusch haben begonnen. (Foto: mwBild)
Die Erdarbeiten im Gewerbegebiet Kiekebusch haben begonnen. (Foto: mwBild)

Wie unlängst der Chef des Gemeinderates Schönefeld, Olaf Damm (CDU), mitteilte, wird sich Online Handelsgigant Amazon im Kiekebuscher Gewerbegebiet niederlassen. Die Folge der gewerblichen Entwicklung wird ein massiver Anstieg des Fahrzeugverkehrs sein. Um dem drohenden Verkehrschaos entgegenzuwirken plant der Schönefelder Gemeinderat deshalb in Kiekebusch eine weitere Autobahnanschlussstelle. Der Investor hat dafür eine große Fläche zur Verfügung gestellt.

Doch ein Problem muss zuvor gelöst werden. Weil die Abstände zwischen den einzelnen Anschlussstellen zu gering sind und damit technische Parameter nicht erfüllt werden, muss die Autobahn vom Schönefelder Kreuz bis zur Stadtgrenze zur Stadtautobahn mit Tempo 80 umgewidmet werden.

Nach Damms Worten soll die Auf- und Abfahrt zwischen 2025 und 2030 gebaut werden.

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